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Auf Schneeschuhen durch den NordschwarzwaldNachdem der erste Termin für die Schnupper Schneeschuhtour des Alpenvereins mangels weißer „Masse“ abgesagt werden mußte, herrschten nach den neuen Schneefällen ideale Bedingungen. Elf Wanderer trafen sich in Hinterlangenbach, um erste Erfahrungen in dieser Sportart zu machen. Zuerst gab Wanderführer Kurt Pfrommer eine kurze Erklärung über die verschiedenen Arten von Schneeschuhen und Bindungen und und eine Einweisung in die Technik des Schneeschuhgehens. Der folgende Aufstieg auf einsamen Pfaden zum Sattel bei der ehemaligen Falzhütte durch den tief verschneiten Wald bot die ersten herrlichen Eindrücke. Beim nachfolgenden Abstieg zum Wildsee mußten die mühsam gewonnen Höhenmeter wieder abgebaut werden. Nach zwei Stunden wurde der einsam im Tannenwald versteckte und zugefrorene See erreicht. Die Mittagspause in der Schutzhütte auf einer Anhöhe am Ufer weckte Erinnerungen an das Leben der Trapper in Kanada. Es folgte dann ein steiler Aufstieg, teilweise über Felsen, zum Westweg am 1 054 Meter hohen Seekopf. Vom Seeblick am Eutinggrab aus schweifte der Blick nochmals hinunter zum See und weit über den verschneiten Schwarzwald. Die vom Rauhreif und Schnee überzogenen Latschenkifern funkelten in der Sonne und boten ein Bild wie in einem Märchenpalast. Über den Bergrücken erreichten die Wanderer die Darmstädter Hütte, wo nochmals eine Pause eingelegt wurde. Bei der ehemaligen Falzhütte erreichte man wieder den Aufstiegsweg und auf diesem am späten Nachmittag wieder Hinterlangenbach. Eine herrliche Wanderung von 12 Kilometer Länge und 500 Höhenmeter Auf- und Abstieg hatte damit ihren Abschluß gefunden.
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