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Alpenverein wanderte unter der ErdeDie Maginot-Linie, benannt nach dem französischen Kriegsminister Andre´ Maginot, wurde anfangs der dreißiger Jahre im letzten Jahrhundert erbaut und sollte die französische Nordgrenze gegen einen deutschen Angriff schützen. Auf einer Länge von 400 Kilometer ziehen sich fast 2 000 Bunker und Befestigungsanlagen durch das Elsass und Lothringen. Dank der deutsch-französischen Freundschaft haben sie heute ihre militärische Bedeutung verloren und sind nun stumme Zeugen und Mahnmale für die frühere Feindschaft zwischen den beiden Völkern. Einige der Festungsanlagen wurden zur Besichtigung erschlossen. Die größte dieser Anlagen ist das Artilleriewerk Schoenenbourg bei Wissembourg, das der Alpenverein bei einer Ausfahrt ins Elsass besuchte.
Nach dem Eintritt durch einen martialisch wirkenden Eingang aus Beton ging es auf steilen Treppen 30 Meter tief unter die Erde. Hier, weit entfernt von den Kampfbunkern, war der Kasernenbereich mit Mannschaftsunterküften, Küche, Kraftwerk, Munitionsräumen und Krankenstation. Ein mehr als ein Kilometer langer verzweigter Gang führt zu den Geschütztürmen mit Panzerkuppeln mit einem Gewicht von über 100 Tonnen, die dank einer ausgefeilten Technik mittels Gegengewicht mit einer Handkurbel aus und eingefahren werden können. Insgesamt waren unter der Erde mehr als drei Kilometer zurückzulegen. Zum Schluss waren sich alle einig, dass es der größte Fortschritt der Geschichte ist wenn sich derartige Einrichtungen als überflüssig erwiesen haben.
Ein Rundgang durch das schöne mittelalterliche Städtchen Wissembourg brachte die Wanderer wieder in friedlichere Zeiten. Durch Wald und Weinberge wurde die grüne Grenze nach Deutschland überquert. Vorbei an den bekannten Weinorten Schweigen und Rechtenbach wurde dann Oberotterbach erreicht, wo noch der Pfälzer Wein und die Pfälzer Speisen probiert werden konnten.
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