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Einladung zur 2. AKN Sitzung


 

Top 1     Stand der Informationstafeln für Kentheim, Öländerle und Hirsau

 

Top 2     Routensanierung im Öländerle

 

Top 3     Felspatenschaften und Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde

 

Top 4     Felssperrung Hirsau

 

Top 5     Infos zur Boulderkonzeption

 

Top 6     Anregungen, Sonstiges

 

Wo:       Direkt am Ort des Geschehens im Öländerle am Felsen (bei Regen, Blitz und Donner in Toms Bergsport, Kimmichwiesen 5, 75365 Calw)

 

Wann:  10. Juni 2011 um 19.30 Uhr

 

Kulinarisch: Grillgut und Getränke bitte selbst mitbringen.

 

Bitte leitet diese Einladung an alle Interessierte weiter.

 

Danke und bis bald,

 

Klaus Schneider

Tomas Regelmann

 

 

 
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Bericht der ersten AKN Sitzung am 23.März 2010 im Hotel Teinachtal St. Teinach

Zur angekündigten ersten Sitzung des Arbeitskreises Klettern und Naturschutz Calw haben sich 13 engagierte Kletterinnen und Kletterer eingefunden.

 

Nach einer ersten kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, berichtete Tomas Regelmann von der Organisation des Arbeitskreises und der Arbeit des bisherigen Felspaten Martin Schlegels.

Aufgrund der großen räumlichen Entfernung und des fehlenden Kontaktes von Hr. Schlegel zu den lokalen Kletterern möchte Hr.Schlegel die Arbeit als Felspate nicht mehr weiterführen. Diese Tatsache führte dazu, den Arbeitskreis Klettern und Naturschutz neu zu organisieren und neue Felspaten als Vertreter der Interessen der Kletterer dem Landratsamt Calw zu nennen.

Die Vertretung dieser Interessen gegenüber den Behörden übernimmt Tomas Regelmann und Klaus Schneider.

 

Die große Begeisterung für das Klettern und die steigende Besucherzahlen an den Kletterfelsen werden Informationen auf bereits bestehende natur- und kletterverträgliche Regelungen an den Felsen erfordern. Es wurde allgemein die Problematik bei der Parksituation sowie bei den Zustiegsmöglichkeiten in die Klettergebiete „Öländerle“ und „Kentheim“ erkannt.

Das richtige Verhalten der Kletterer an den Felsen selbst, erfordert der Ansicht aller Teilnehmer nach ebenso Informationen um Konflikte zu vermeiden.

Ziel des Arbeitskreises ist es deshalb eine Kommunikation unter den Kletterern zu fördern. Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe gebildet mit der Aufgabe Informationstafeln mit den entsprechenden Hinweißen zu erstellen. Als Grundlage dienen die Alpenvereinsbroschüren „Leitbild Klettern“ und „Zu Gast in den Felsen.“

 

Der Arbeitskreis hat an diesem Abend ebenso eine Arbeitsgruppe gebildet mit der Aufgabe die Sicherheit der bestehenden Kletterrouten und die Notwendigkeit einer Sanierung zu überprüfen und durchzuführen.

 

Ein weiteres Anliegen des Arbeitskreises ist es, Kontakt mit den Vertretern der Naturschutzverbände in Calw aufzunehmen. Es ist dem Arbeitskreis ein äußerst wichtiges Anliegen gemeinsam mit den Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes und den Vertretern der Naturschutzverbänden den Kletterfels Hirsau im Bezug zur Vogelbrut und der damit zusammenhängenden Felssperrung zu betreuen.

 

Die Problematik des Boulderns in der Nacht und mit Stirnlampe wurde im Arbeitskreis angesprochen und die sich daraus ergebende Problematik erörtert. Der Arbeitskreis weißt ausdrücklich alle Kletterer und Boulderer darauf hin, dies aus Gründen des Tier- und Jagdschutzes zu unterlassen und die entsprechenden Gebiete bei einsetzender Dämmerung nicht mehr zu betreten.

 

Der Arbeitskreis Klettern und Naturschutz weißt ebenso ausdrücklich darauf hin, die Nähe des Bahngleise, sowie das Überschreiten der Gleise beim Zustieg zu den Felsen zu meiden. Es drohen polizeiliche Anzeigen, empfindliche Geldstrafen und mögliche Felssperrungen.

Ansprechpartner und Felspaten des AKN Calw sind:

 

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 07051/930999

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 07051/965660, 0171 9555837

 
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Jahresbericht 2010 Arbeitskreis Klettern und Naturschutz Calw

Gründungsversammlung:

Ein erstes Treffen fand am 23. März statt. Anwesend waren 15 engagierte Kletterinnen und Kletterer aus der Region. Die Gründung eines Arbeitskreises Klettern und Naturschutz Calw wurde von allen Teilnehmer als sehr wichtig angesehen.

 

Felspaten:

Der Arbeitskreis hat Tomas Regelmann und Klaus Schneider als Felspaten der Felsen im Nagoldtal ernannt.

 

Informationstafeln:

Für das Jahr 2010 hat sich der Arbeitskreis die Aufgabe gesetzt an den drei zum Klettern frei gegebenen Felsen Informationstafeln zu entwerfen und aufzustellen. Die Zahl der Felskletterer im Nagoldtal steigt jährlich und mit Hilfe der Informationstafel soll auf allgemeingültige Naturschutz und Verhaltensregeln am Felsen sowie auf die Parkmöglichkeiten hingewiesen werden.

Aktuell sind die Schilder bei einer Grafikerin und sind in einem Vorentwurf fertig. Mit der endgültigen Aufstellung wird im kommenden Frühjahr begonnen.

 

Kontakt zur UNB und Felsbesichtigung:

Parallel dazu konnte ein sehr guter Kontakt zu den zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Unteren Naturschutzbehörde Frau Dr. Braband und Frau Mösle-Reisch am Landratsamt in Calw hergestellt werden. Sie begrüßen die Initiative des Arbeitskreises sehr.

Anfang Juni kam es zu einer gemeinsamen Besichtigung der Kletterfelsen in Kentheim und im Öländerle. Mit dabei waren Frau Dr. Braband und Frau Mösle- Reisch und Klaus Schneider. Vor Ort wurden verschiedene Probleme angesprochen wie z. B. die Parkplatzsituation an den Felsen, der Gebrauch von Magnesia und der Aufstellort der Informationstafeln.

 

Boulderkonzeption/ Boulderappell:

Die Mitarbeiterinnen der Unteren Naturschutzbehörde zeigten ganz besonderes Interesse an der Erstellung einer Boulderkonzeption im Nagoldtal. Da das Bouldern eine nicht erlaubte Form des Kletterns ist, besteht ein gewisser Handlungsbedarf in wieweit das Bouldern auf legale Art und Weise betrieben werden kann. Die Idee von Frau Dr. Braband und Frau Mösle- Reisch ist es eine bundesweit einmalige Boulderkonzeption für das Bouldern in der Region Calw unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten zu erstellen. Das Ziel soll eine „Win- Win“- Situation für die Natur und die Personen sein, die sich beruflich und in ihren Freizeitaktivitäten mit und in der Natur betätigen.

Die Meinung der lokalen Boulderer ob eine Boulderkonzeption erwünscht ist oder nicht, war Gegenstand eines Treffens Ende Oktober in Toms Bergsportladen. Hier wurden die verschiedenen Ansichten und Standpunkte der Boulderer aus der Region angehört und ausgetauscht. Eingeladen dazu war auch Herr Thomas Käufl, Vorsitzender des AKN Nordschwarzwald. Er stellte den Anwesenden einen 10 Punkte umfassenden Appell zum naturverträglichen Bouldern vor.

Dieser Apell wurde von der Kommission Klettern und Naturschutz des DAV im Oktober 2010 erstellt und liegt bei Toms Bergsport zur Einsicht aus.

 

Die UNB hat in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Nordschwarzwald auch ein gewisses „touristisches Interesse“ an der Erstellung einer Boulderkonzeption in der Region Calw. Tomas Regelmann wird sich noch dieses Jahr mit den Verantwortlichen der UNB treffen und den „Boulderappell“ vorstellen.

 

Sicherheitstechnische Aufrüstung des Kletterfelsen Kentheim:

Zum Ende der Klettersaison fanden sich die Felspaten sowie freiwillige Helfer zu einer sicherheitstechnischen Überprüfung der Umlenker und der Bohrhaken am Kletterfelsen in Kentheim ein. Dabei wurden an einzelnen Routen fehlende bzw. wackelnde Bohrhaken zur Zwischensicherung ersetzt und an fast allen bestehenden Routen zweite Umlenkhaken zur Redundanz normgerecht gesetzt. Mit den neuen Umlenkhaken (Ringe) dürfte ein Durchschleifen derselben für die nächsten Jahre ausgeschlossen sein.

Fleißige Neutourenerschließer haben an der „oberen Wand“ eine Neutour eingebohrt. Diese Tour hat ebenfalls durch den AKN eine normgerechte Umlenkung bekommen.

 

AKN und die Freunde des AGWs (Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz):

Der AKN und die Freunde des Arbeitskreises Wanderfalkenschutz sind sich Ende Mai in Hirsau bei einer gemeinsamen Horstkontrolle näher gekommen. Von Seiten des AKN wurde eine gemeinsame Horstbewachung im kommenden Jahr angeboten, sowie die Mithilfe bei der Auslegung eines Anti- Marder Horstschutzes noch in diesem Jahr.

 

Vorhaben 2011:

Aufstellung der Informationstafeln an den Felsen.

Die Sanierung verschiedener Kletterrouten an den Felsen. Ein Vor- Ort –Termin für alle Interessierte ist am Samstag, 4. Dezember 2010 in Kentheim um 14.30 Uhr

 

Horstbewachung Hirsau. Interressenten können sich bei Klaus Schneider telefonisch melden (0171 9555837).

 

Für den AKN

Tomas Regelmann

Klaus Schneider

 
Kletterhalle Neubulach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 14:42 Uhr

 

 

Kletterhalle der Bezirksgruppe in Neubulach

 

Die Kletterhalle ist in den Ferien geschlossen. 

 

Die Kletterhalle der Bezirksgruppe Calw befindet sich in der Turnhalle von Neubulach und ist von 1. Oktober bis 31. März geöffnet.

Die Kletterhalle ist keine öffentliche Kletterhalle. Sie dient als Trainingswand für die Mitglieder der Bezirksgruppe Calw.

 

Die Trainingszeiten der einzelnen Gruppen:


Kindergruppe:

 

Freitags von 16.00 bis 19.00 Uhr (Anmeldung erforderlich)

 

Infos und Anmeldung: Karl-Heinz Kistner

Tel. 07053/1243

 

 

Jugendgruppen:

 

Jugendgruppe 1

 

für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 - 13 Jahren

 

Jeden Donnerstag von 17.30 bis 19.00 Uhr

 

Infos: Markus Eißler

Tel.: 07053 / 304941

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Jugendgruppe 2

 

für Jugendliche im Alter von 14 - 18 Jahren

 

Jeden Mittwoch von 16.45 bis 19.30 Uhr und

jeden Donnerstag von 18.30 bis 20.30

 

Infos: Immanuel Tepper

Tel.: 0170 / 6121435

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Kletter- und Hochtourengruppe:

 

Mittwochs 18.00 bis 19.30 Uhr (Training, kein freies klettern)

Infos: Klaus Schneider

Tel. 07051/965660

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Freies Klettern für jedefrau/jedermann:

 

Mittwochs 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Freitags 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Sonntags 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr

 

Infos: Klaus Schneider

Tel. 07051 / 965660 oder 0171 / 9555837

 

Toms Bergsport

Tel. 07051 / 930999

 

Preise:

 

das Training der Gruppen ist für DAV Mitglieder kostenfrei (Mitgliedsbeitrag im Alpenverein)

 

Eintrittspreise für das freie Klettern:

 

Mitglieder im AV, Schüler, Auszubildende:    3,- €

Nichtmitglieder im AV:                                  4,50 €

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Februar 2012 um 09:37 Uhr
 
Stuttgarter Hütte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 24. Januar 2010 um 10:37 Uhr

Stuttgarter Hütte

Informationen zur Stuttgarter Hütte

 

 

Geschichte der Stuttgarter Hütte (2310 m)


Die Grundsteinlegung der  Stuttgarter Hütte wurde 1909 auf dem Krabachjoch über Zürs  gelegt. Die Einweihung der Hütte erfolgte am 01. August 1910.

 

1911 entstand der Verbindungsweg (Boschweg) zur Ulmer Hütte.

 

1931 musste die Hütte wegen Baufälligkeit geschlossen und abgerissen werden.

 

1936  Einweihung der neu aufgebauten Hütte

 

1962 wird die Versorgung der Hütte durch eine Materialseilbahn von der Trittalpe aus vorgenommen.

 

1964 wird die Gaststube durch einen Anbau erweitert.

 

1984 durch Dr. Schaude  wurde die Patenschaft der Hütte an die Beziksgruppe Calw  übertragen.

 

1987 musste eine Generalsanierung mit Einbau einer separaten Pächterwohnung, komplette Neugestaltung der Sanitäranlagen, sowie Errichtung eines Winter- und Selbstversorgungsraums.

 

11.09.1988 Einweihung des Gipfelkreuz und dem Calwer Steig auf die Fanggekarspitze. Die Bergmesse richtete der Franziskanermönch Clement Götz aus.

 

1989 wurde die Stromversorgung von der Trittalpe bis zur Hütte mit einem im Boden verlegten Stromkabel gelöst. Das alte Dieselaggregat wurde dadurch hinfällig.

 

28.2.1990-01.3.1990  Orkan Wibke richtete an der Hütte schweren Schaden an. Es wurde das Dach teilweise abgedeckt und der Schnee drang bis in die Küche und Gastraum vor.

 

1999  wurde eine vollbiologische Abwasserreinigungsanlage installiert.

 

25.07.2009  100 jähriges Hüttenjubiläum mit Bergmesse

 

08.08.2009  Sternwanderung der BG Calw (40 jähriges Jubiläum) auf die Hütte.

 

2010  Umbaumaßnahmen der im Dachgeschoß befindlichen Lager in Zimmerlager. Modernisierung der Brandschutzmeldeanlage und Fluchtwege. Neubau einer neuen Materialseilbahn mit  Personenbeförderung.

 

 

Zeitzeugen der Bezirksgruppe Calw


Im Jahre 1986 wurde Herbert Grieshaber aus Bad Teinach-Zavelstein als neuer Hüttenwart der Stuttgarter Hütte auf dem Krabachjoch über Zürs in den Lechtaler Alpen gewählt.

Herbert Grieshaber trat die Nachfolge des langjährigen Hüttenwarts Hermann Knorpp aus Waiblingen an. Die Stuttgarter Hütte(2310m) ist die höchstgelegene Hütte der Sektion Schwaben. Dies ist eine von 9 sektionseigenen Hütten die sich in den Lechtaler Alpen, Karwendel, Kleinwalsertal, Silvretta, Rätikon und Schwäbische Alp verteilen.

Anlässlich einer Tour der BG-Calw im Gebiet der Lechtaler Alpen-Boschweg-Valluga- Leutkircher Hütte im Jahre 1983 (Teilnehmer: Herbert Grieshaber, Rüdiger Will und Adolf Schäfer), wurde erstmals die Stuttgarter Hütte besucht und auch der Hausberg Fanggekarspitze bestiegen. Dort fand man nach Besteigen des Gipfels, nur noch Fragmente eines umgefallenen Holzkreuzes vor. Schnell wurde der Gedanke gefasst, ein neues Gipfelkreuz auf dem Berg zu installieren. Durch wiederholte Besuche der Hütte, entstand bald ein freundschaftliches Verhältnis zu dem damaligen  Hüttenwirte Gebhart und Florian Beiser  mit  Familie. 1984 wurde der BG-Calw die Patenschaft der Hütte vom 1. Vorsitzenden Dr. Schaude übertragen.  Die BG-Calw mit dem Hüttenwart Grieshaber identifizierte sich nicht nur mit der Stuttgarter Hütte, sondern leistete auch in den Jahren praktische und sinnvolle Arbeit so u.a. bei der Wiederinstandsetzung des Hüttendachstocks, der zweimal durch schwere Schneestürme abgedeckt und die Hütte selbst durch Schneeeinbruch in Schlafräume, Küche und Gastraum beschädigt wurde. Durch die entstandene Verbundenheit mit der Stuttgarter Hütte und der Fam. Beiser, nahm der im Jahr 1983 entstandene Gedanke auf dem Gipfel der Fanggekarspitze ein massives Gipfelkreuz zu errichten, Gestalt an. Herbert Grieshaber unterrichtete die BG Calw von dem Vorhaben und fand  bei den Mitgliedern ein positives Echo. Die Spenden waren überraschend groß, und man konnte recht bald in der Werkstatt der Familie Pühl in Hirsau durch das Mitglied Günter Ulonska ein Aluminium Kreuz gestalten und anfertigen lassen. Die Gedenktafel mit der Widmung der BG Calw erfolgte in einer Gießerei in Stuttgart. Das Fundament, Fundament-Kassette und Gipfelbuch-Kassette erfolgte in verschiedenen Werkstätten in Bad Teinach –Zavelstein.

 

Die Fundament-Kassette enthält folgende Dokumente:


Liste mit den Namen der Spender

 

Liste der engagierten Handwerker und Mitgliedern

 

Wanderpläne der DAV-Bezirksgruppe Calw

 

Exemplare der DAV- Sektionsnachrichten

 

Prospekte der Stadt Calw

 

Zeitungsausschnitte über Touren in den Lechtaler Alpen

 

Die für 1987 vorgesehene Montage  des Gipfelkreuzes, musste wegen schlechtem Wetter auf das Jahr 1988 verschoben werden. Anfang August 1988 wurde das Gipfelkreuz bei einer Blitzaktion von drei Bergkameraden (Günter Ulonska, Adolf Schäfer und Franz Kloos) nach Zürs und weiter zur Stuttgarter Hütte transportiert. Von dort mit einem Hubschrauber auf den Gipfel der Fanggekarspitze gebracht. Unter schwierigen Bedingungen (Luftturbulenzen der Rotorblätter), konnte das Kreuz in letzter Sekunde in das vorbereitete Fundament eingebracht und fixiert werden, bevor es drohte abzustürzen. Koordinator war damals Hüttenwart Herbert Grieshaber.

Die  eindrucksvolle Gipfelkreuzfeier konnte schließlich am 10/11.09.1988 vorgenommen werden. Der damalige Franziskanerpater Clemens Götz(Freiburg), späterer Bürgermeister von Althengstett, zelebrierte die Bergmesse. Landrat Dr. Herbert Zerr(Calw), Heinz Rathgeber(1. Vorsitzender BG Calw), Herbert Grieshaber(Hüttenwart) und Julius Drück(Ehrenmitglied) sprachen Grußworte am Kreuz. Zum Schluss legte Herbert Grieshaber das Gipfelbuch, das von der Calwer Buchbindermeisterin Renate Dickel gestiftet und mit den Unterschriften aller 75 Teilnehmer der Bergmesse beinhaltet, in die Buchkassette am Gipfelkreuz. Die ganze Feier wurde umrahmt von den Posaunenbläsern aus Ottenbronn und Althengstett.

Im Laufe der Jahre erfolgten noch viele Arbeitseinsätze einzelner Mitglieder und Handwerker der BG Calw im Rahmen der Patenschaftarbeit zusammen mit Herbert Grieshaber z.B. Wegsanierung, Drahtseilsicherung, Malerarbeiten usw. nicht zuletzt die Wegmarkierung und Pflege des Wegs(Calwer Steig) vom Erlijoch zur Fanggekarspitze.  Hüttenwart Herbert Grieshaber übergab sein Ehrenamt 2005 an Klaus Rentschler(DAV-BG Calw) .

 

Herbert Grieshaber/Klaus Rentschler

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. März 2010 um 11:18 Uhr
 
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